Wo kommste wech? – PEUGEOT in Sachsen-Anhalt *Anzeige

Mit der Frage „Wo kommste wech?“ erkundigt man sich in Nordrhein-Westfalen höflich nach der Herkunft des Gesprächspartners. Als weitgereister Westfale möchte ich euch ein wenig von entdeckten PEUGEOTs an meinen Reisezielen berichten.

Terra Incognita in Sachsen Anhalt

Vor ein paar Tagen fuhr ich per Bahn nach Sachsen-Anhalt. Ja per Bahn und nicht im PEUGEOT! Um genau zu sein, besuchte ich die Landeshauptstadt Magdeburg. Bisher war ich noch nie in Sachsen-Anhalt – Terra Incognita also. Da wohl der eine oder andere Besucher auf tricolors aus Sachsen-Anhalt kommt, habe ich bei Spaziergängen durch die Altstadt ganz besonders auf PEUGEOTs geachtet. Mein erster Eindruck. Nischt.

Ich war doch sehr erstaunt, das ersteinmal kein einziger PEUGEOT in der Altstadt unterwegs war. Nur ein paar vereinzelte CITROËNs als Lastenesel oder als Kleinwagen konnte ich auf der breiten Otto-von-Guericke-Straße ausmachen.

Schaut man sich dort um, entdeckt man noch etwas vom DDR-Charme, der immer noch ein wenig in Magdeburgs Innerstem steckt. Häufig sieht man alte Plattenbauten, die allerdings gepflegt daher kommen.

Ein wenig Geschichtsunterricht

Im zweiten Weltkrieg wurde Magdeburg so stark zerstört, dass ca. 90% der Altstadt unwiederbringlich verloren waren. Alte historische Gebäude wurde danach oftmals nicht wieder aufgebaut, sondern wichen der sozialistischen Idee der ehemaligen DDR.

Umso mehr war ich erstaunt, unter anderem das von Friedensreich Hundertwasser entworfene Haus die „Grüne Zitadelle“ zu entdecken. Das Gebäude wurde 2005 fertiggestellt und bietet ein fantastisches Fotomotiv und hebt sich gänzlich von allen anderen Gebäuden ab.

Ein echtes historisches Gebäude ist das im Jahr 1015 bis 1018 gegründete Kloster „Unser Lieben Frauen“. Das eigentliche Gebäude, das heute zu sehen ist, wurde allerdings einige Jahre später erbaut. Es wurde 1063/1064 neu errichtet.

Ein noch imposanteres Gebäude ist wohl der im Jahr 1063 eingeweihte „Dom zu Magdeburg St. Mauritius und Katharina“. Die gotisch konzipierte Kathedrale hat immerhin eine Gesamtlänge von 120 Metern und strebt mit 99,25 Metern des Südturms gen Himmel.

Die Menschen in Sachsen-Anhalt

Welche Eindrücke hatte ich von Magdeburg und seinen Menschen? Die meisten Magdeburger begegneten mir sehr freundlich, zum Teil sogar herzlich und bodenständig. In einer gut besuchten Pizzeria wurden mein tunesischer Begleiter und ich ganz locker mit „Hallo Jungs“ begrüßt und trotz der vielen Gäste herzlich bewirtet. Der Straßenverkehr ist nicht ganz so hektisch wie im Ruhrgebiet. Aber zur Rush Hour kann man auf der Stadtautobahn leicht in einen Stau geraten.

Große Überraschung

Trotz der wenigen PEUGEOTs in Magdeburg, folgte am letzten Tag dennoch die Überraschung; das bestellte Taxi entpuppte sich als betagter PEUGEOT 308 (I). Während der Fahrt freute sich der Fahrer über die Zuverlässigkeit seines Taxis, das nun problemlos schon 300.000 Kilometer abgespult hatte.

Für den 308 wurden übrigens eine Reihe von HDi FAP-Motoren angeboten. In der kleinsten Ausführung wurde der Motor als 1.6er mit 90 PS angeboten. Die leistungsstärkste Variante produzierte aus dem 2.0 Liter Motor bärenstarke 163 PS mit 340 Nm. Der 308 wurde noch bis 2015 gebaut, um später vom 308 (II) abgelöst zu werden.

Jedenfalls brachte uns das Löwen-Taxi ohne Stau und Verkehrsbehinderungen zum Bahnhof, sodass wir zurück nach Nordrhein-Westfalen reisen konnte. Einzelheiten zur Bahnfahrt spare ich mir aus gutem Grund…



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