Klima und Wandel in der Automobilbranche [Anzeige]

Der letzte Artikel auf tricolors liegt nun eine Weile zurück und nicht nur der Urlaub hat es mir schwer gemacht, mich mit dem Thema Auto und Mobilität zu beschäftigen.

Eine moderne Hexenjagd?

Momentan ist es ungemein schwierig, sich als Autoliebhaber zu outen oder sich gar zu einer bestimmten Automarke zu bekennen. Regelmäßig werde ich mit „Freund des Verbrenners“ begrüßt. Aber den SUV-Fahrern unter uns geht es derzeit wohl noch schlechter. So klebten Unbekannte Aufkleber mit der Aufschrift „Du stinkst“ auf die Windschutzscheibe von SUVs in München. Schick ist es heute, an den Freitagsdemonstrationen teilzunehmen und die Abschaffung des Individualverkehrs zu fordern. Auch wenn man selbst mit dem Auto zur Demo anreist, und dabei die Wende in der Klimapolitik fordert.

Hat das Auto eine Zukunft? Oder fahren wir bald alle mit öffentlichen Verkehrsmitteln, fahren Fahrrad oder gehen wir wieder häufiger zu Fuss?

Nichts bleibt wie es ist

Festhalten kann man wohl, dass die europäische Automobilindustrie vor großen Herausforderungen steht und eine Umstrukturierung in der Automobilindustrie und auch in vielen anderen Bereichen unausweichlich ist. Letztendlich wird dieser Wandel Einfluss auf uns alle haben.

Dabei wird es Gewinner und Verlierer geben, wobei von einer gewissen Stagnation im Automobilsektor ausgegangen werden kann. Dies zumindest meint Professor Dr. Ferdinand Dudenhöffer, der bereits u.a. bei Automobilbauern wie OPEL und PSA langjährig tätig war.

Zu spüren ist der Wandel bereits bei großen Automobilzulieferern wie beispielsweise bei Bosch, ZF und Continental. Wird man nicht mehr über Frührente und Ruhestandsregelungen Arbeitnehmer abbauen können, wird es wohl oder übel Entlassungen geben, wie wir es bereits in der Schwerindustrie erlebt haben. Denn für die Produktion von Elektroautos benötigt man nur noch 1/10 des Personals im Vergleich zu einem Verbrennerfahrzeug.

Werden vielleicht Elektroautos uns in Zukunft autonom von A nach B bringen, reichen die Rohstoffe für den riesigen Bedarf aus und unter welchen Arbeitsbedingungen werden die seltenen Erden gewonnen? Oder ist das Brennstoffzellen-Auto die optimale Lösung für all unsere Probleme?

Chancen oder Sackgasse?

Festhalten kann man jedenfalls, das wir Menschen in Europa die bereits eingeleiteten Maßnahmen mit aller Entschlossenheit weiter verfolgen müssen, wie beispielsweise eigene Batterieproduktionen aufzubauen. Eigene europäische Recylingkreisläufe etablieren und vor allen Dingen in Bildung, Forschung und Entwicklung investieren.

Aber wir müssen vor allen Dingen eines: wir müssen uns mit realistischen und wirksamen Maßnahmen befassen, die den Klimawandel bekämpfen. Und nicht in Panik verfallen. Denn Panik war nie ein guter Ratgeber.

Wie bereits bei tricolors berichtet, geht PSA bereits länderübergreifend und proeuropäisch den Weg des Wandels. Push to Pass, PSA!

Quelle:

Phoenix – Prof. Ferdinand Dudenhöffer zur Zukunft der Automobilindustrie am 07.06.19

Welt – Die Angst geht um in Autodeutschland

Focus – „Du stinkst!“: Aktivisten bekleben SUVs in München mit Klima-Botschaft


Produktempfehlung

Dieser Beitrag enthält unbeauftragte Werbung zu selbst gekauften/getesteten Produkten, persönlichen Erfahrungen oder Produkten, die mir gefallen. Weitere Infos zum Thema Produktempfehlung sind auf der Seite Werbliche Inhalte verfügbar.


Kennst du schon die neuesten Artikel?

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.