Autowäsche im Winter

Besonders im Winter braucht euer vierrädigerer Freund besondere Pflege. Schmutz und Salz strapazieren Lack und Karosserie. Auch die Sicht wird durch den Schmierfilm eingeschränkt; die Scheinwerfer, die Heckleuchten sowie die Blinker können nicht für die gewünschte Beleuchtung sorgen. In der dunklen Jahreszeit ist sehen und gesehen werden wichtig und erspart auf den winterlichen Straßen viel Streß.

Daher sollte die Salz- und Schmutzkruste regelmäßig entfernt werden. Ausreden wie „das lohnt sich doch bei dem Wetter eh nicht“ zählen nicht. Safety first!

Das Salz greift den Lack nicht direkt an, sondern kann häßliche Kratzer hinterlassen. Die Salzkristalle wirken dabei wie Schmirgelpapier. Eine Vorwäsche ist daher absolut wichtig, bevor die Textillappen über den Lack wischen.

Man sollte auch auf eine Unterbodenwäsche nicht verzichten, die alle Komponenten der Bodengruppe vom Salz und Schmutz befreit.

Minusgrade sind problematisch. Bei einigen Waschstraßen bleibt nach der Wäsche Feuchtigkeit an der Karosserie zurück, so dass Schlösser einfrieren können. Dichtungen werden zerstört und Scheibenwischer frieren fest und die Wischleistung der Wischerblätter leidet. Eine gute Trocknungsleistung der Waschanlage verringert das Problem.

Nach getaner Autowäsche sollten die feuchten Stellen mit einem Tuch getrocknet werden. Hast du keine Lust bei eisigen Temperaturen auszusteigen und selbst Hand anzulegen? Eine Jacke und Handschuhe helfen, später nicht durchgefroren und mit tauben Fingern ins Auto zu steigen. Sofern eine Garage vorhanden ist, sollte das frischgewaschene Blech in der Garage abgestellt werden.

Achtung: nach der Wäsche ist eine verminderte Bremsleistung festzustellen. Die Bremse sollte daher vorsichtig betätigt und trocken gefahren werden.

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